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Wirbelsäulenleiden

Wirbelsäulenleiden Im Rahmen der heutigen deutlich längeren Beanspruchung des Rückens gegenüber früher – der demografische Faktor ist auch hier wieder zu finden – haben auch die Orthopäden deutlich mehr Patienten, die über degenerative Leiden berichten. Verschleiß an der Wirbelsäule betrifft v.a. die Bandscheibenfächer aber auch die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke). Ferner kommt der muskulären Stärke des Rückens und damit der Haltung des Achsorgans insgesamt bei Fehlhaltungen in Form von Verkrümmungen (Skoliose, Kyphose oder Hyperlordose) eine besondere Bedeutung zu. Dieses wird durch die heutige Zeit, bei der wir unser Geld in erster Linie durch eine sitzende Tätigkeit verdienen, unterstützt. Dabei kommt es häufig auch zu relativen Engen der Nerven. Das Rückenmark, das als Verlängerung unseres Gehirns angesehen wird, beinhaltet eine große Anzahl von Nerven, die alle parallel zu einem „großen Kabelbaum“ zusammengefasst sind.

Die Wirbelsäule hat damit mehrere Funktionen: Sie stützt das Körpergewicht in ihrer Achse, lässt dem Körper Bewegungsfreiheiten in allen drei Ebenen (Rumpfneigung nach vorn und hinten, zur Seite und Rotation) in unterschiedlichen Etagen zu und schützt v.a. den „Kabelbaum“ in der Tiefe des Körpers vor Verletzungen, indem jede Etage hinter dem Wirbelkörper einen knöchernen Ring aufweist, der das Rückenmark umschließt.

Wirbelkörper

  1. Querfortsatz
  2. abgehender Nerv (Spinalnerv)
  3. Wirbelkörper
  4. Dornfortsatz
  5. Rückenmark

Abb.: Wirbelsäule in der Aufsicht mit Rückenmark und den abgehenden Spinalnerven

Auf jeder einzelnen Etage werden Nerven beidseits abgegeben, die unterschiedliche Funktionen haben. Schmerzen im Rücken haben viele Ursachen. Diese zu ergründen und geeignet zu therapieren ist eine der Hauptaufgaben eines Orthopäden in der heutigen Zeit. Dazu stehen unterschiedliche diagnostische Möglichkeiten parat (Röntgen, CT, MRT), die in dieser Praxis sicher interpretiert werden können. Nach der Diagnose sollte eine adäquate Therapie folgen (Beratung, Chirotherapie, Infiltrationstherapie oder eine spezielle Schmerztherapie).

Die Orthopäden der Gemeinschaftspraxis sind bei der Diagnosestellung und der notwendigen Therapie kompetente Ansprechpartner. Lassen Sie sich beraten – die Frage des notwendigen Vertrauens können Sie dann für sich leicht beantworten.