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Akupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine sehr alte Behandlungsmethode, die aus dem fernen Osten zu uns gelangte und durch Europäer „verwestlicht“ wurde. Selbst der „Ötzi“ soll bereits per Akupunktur behandelt worden sein.

Energie benötigt jedes Lebewesen. Jede Zelle dieses Lebewesens erfährt eine Art Energie, die ihren Zellzyklus und ihre Arbeit bestimmt. Geht man davon aus, dass diese Energie unseren Körper durchströmt so ergibt sich die Frage wo diese Energie fließt. Man nimmt an, dass es unterschiedliche Energieströme auf unserem Körper gibt, die teils oberflächlich, teils in dessen Tiefe verlaufen. Sie nutzen die Meridiane als Schiene, die in 12 paarig angelegten Hauptmeridianen existieren. Hinzu kommen außerordentliche einmalig angelegte Meridiane sowie etliche Extrapunkte - insgesamt handelt es sich um mehr als 400 Punkte - die auf den Fluss der Energie einwirken können.

Bei der Therapieform Akupunktur handelt es sich damit um die Beeinflussung von Energie.

Im Falle einer Störung des Energieflusses existiert eine virtuelle Enge im Energiekanal, die, im Stromverlauf betrachtet, vor der Enge eine relative Stauung verursacht. Man spricht in solchen Fällen auch von einer Füllesymptomatik. Umgekehrt dazu herrscht hinter der Enge eine Leeresymptomatik.

Diese „Fülle und Leere“ gilt es im Einzelnen herauszuarbeiten. Die Therapie beschränkt sich dann auf die „Reinigung des verstopften Kanals“, sodass die Energie anschließend wieder frei fließen kann. Dies geschieht durch Nadelung oder andere Stimulationstechniken wie z.B. Laser- oder Elektroanwendungen.

Die Meridiane werden nach Organen benannt und stehen mit diesen in Verbindung (Lunge, Niere, Dickdarm, etc.). Immer zwei werden als Funktionskreis zusammengefasst und können sich gegenseitig beeinflussen. Hinzu kommen weitere Attribute, die ihnen zugeordnet werden können (Emotionen, Gewebearten, Geschmacksrichtungen, Farben und vieles mehr …). Diese Eigenschaften und Qualitäten der Meridiane spielen für die richtige Diagnostik und die dann notwendige Therapie eine entscheidende Rolle.

Yin und Yang sind wohl eher abstrakte Begriffe, die nur sehr schwer erklärbar sind. Viele Autoren gehen davon aus, dass es immer zwei Seiten gibt, wie etwas beschrieben werden kann. Diese verhalten sich komplementär zueinander (z.B. hoch – tief, warm – kalt, hell – dunkel, dünn – dick, Mann – Frau, etc.).

Yin verkörpert das weibliche, Yang das männliche Prinzip.

Jeder Mensch vereinigt beide Teile in sich in jeweilig individuellen Mischungsverhältnissen. So besitzt eine Frau sicherlich mehr Yin-Teile, eine Mischung ist aber wohl immer vorhanden. Nie gibt es nur einen Teil singulär, es existiert immer ein kleiner Gegenpart.

Die Akupunktur versucht die Ausgewogenheit des Systems wieder herzustellen. Daneben tragen die Nadeln auch zur Entspannung der einzelnen Muskeln des Bewegungsapparates bei, die häufig aufgrund von Verspannungen Schmerzen bereiten.

Mehr Information auf der Website des "Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur" (DÄGFA)